Le origini del Lambrusco

Lambrusco: die Ursprünge eines antiken Weins

Studien über die Herkunft dieser Rebsorten beginnen mit einem gemeinsamen Faktor, der Deutung des Wortes "Lambrusco“: „wilde Weinrebe, die an den Rändern der Felder spontan wächst“.
Ursprünglich, gab es also die wilden spontanen Reben, die sich stark von den aufgezogenen unterscheiden.
Mehrere Beweise dass die „Vite Labrusca“ hier die erste Rebsorte mit der vinifiziert wurde ist,  stammen schon aus dem Bronzealter. Weitere Beweise hat man von einem Dichter des antiken  Roms, von vor 2000 Jahren.
Im dritten Jahrhundert nach Christus,  wurde von Strabone, schon von großen Holzfässern geschrieben, daher vermutet man, dass schon damals die Praxis der Weinbereitung und die Önologiekenntnisse ziemlich fortgeschritten waren. Anhand der vielen Beweise, hat man den Eindruck dass, diese Gegend wirklich seit ewig für der Herstellung von Wein geeignet ist.
Zum Schluss möchten wir daran erinnern, dass „Aigleucos“, Sekt der Antike, zum Teil mit Lambrusca Reben hergestellt wurde. Die Maische wurde zum ruhen in verschlossenen Amphoren gefüllt und in kaltes Wasser gestellt, um die Gärung zu stoppen damit der Wein süß blieb. Später wurden die Amphoren wieder der Wärme ausgesetzt, damit der Saft wieder zu gären begann und somit die Kohlensäure, die nicht verfliegen konnte, gezwungen war sich im Wein aufzulösen und somit Schaumwein entstand.

Stabilisierung des Anbaus

Wir glauben, dass die Ankunft der Langobarden einen grossen Beitrag zur Stabilität des Anbaus der vite Labrusca gegeben hat. Deren anschließende Umstellung auf das Christentum, und damit die Verbreitung der kirchlichen Gemeinden rund um die romanischen Kirchen zwischen der dem VII und VIII Jahrhundert, hat dazu beigetragen, dass die Bewohner sich der Herstellung von Wein mit den hier wachsenden Rebsorten gewidmet haben.
Dies erklärt auch die Tatsache, dass die Labrusca Reben, isoliert so unterschiedlich im Charakter, Bewunderer und eifersüchtige Wächter in diesen Gemeinden gefunden haben und sich dann allmählich in ihrem Zuständigkeitsbereich verbreitet haben.
Der Prozess war sicherlich nicht besonders schnell, aber konstant und klar genug um eine gute Differenzierung der verschiedenen Arten von Weinen zu bieten.
In Bezug auf die Lage und die Produktion in einer stabilen Weise im Gebiet wie wir es heute kennen, entspicht im wesentlichen der Zone des administrativen und politischen  Einflusses der Gräfin Matilde di Canossa.
In späteren Jahrhunderten ist der Lambrusco Wein im Ausland sehr bekannt. Im Juni 1430 hatte Nicholas III d'Este befohlen, "dass fuer alle Weine, die nach Paris gebracht wurden, nur die Hälfte des Zolls erhoben wurde." Und wohlgemerkt wir sprechen über unsere Weine die nach Frankreich gebracht wurden.
Auch für den Lambrusco war das siebzehnte Jahrhundert mit der  technischen Innovation für die Erhaltung der einzigartigen Eigenschaften von entscheidender Bedeutung. Die Einführung einer resistenten Glasflasche und ihr Verschluss aus Kork mit  Siegel, der in der Lage war, gegen den Druck der Kohlensäure zu widerstehen. Von hier an wird die künftige Produktion charakterisiert.

 
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